Radiotherapie-Orthovolt (RTO)

Bei der Radiotherapie mit Orthovoltwellen (RTO) oder auch Röntgenreizbestrahlung wird mit weichen, niedrig dosierten elektromagnetischen Wellen behandelt. Die Strahlen werden von außen mittels einer stark fokussierten Röntgenröhre zielgenau in die schmerzende Körperregion eingestrahlt. Durch ausgereifte Bestrahlungstechnik und exakte Bestrahlungsplanung wird das Wirkungsmaximum genau in der gewünschten Körpertiefe erreicht. Die Dosis außerhalb des Zielgewebes ist gering. Die Haut sowie die davor und dahinterliegenden Gewebe werden weitgehend geschont.

Die Bestrahlung ist schmerzfrei und es kommt in aller Regel zu keiner Rötung oder Schwellung. Die Behandlung dauert nur 10–15 Sekunden und ist zunächst mit sechs Sitzungen beendet. Bei Bedarf können weitere Serien folgen.

Es kommt zu einer Rückbildung der entzündlichen Veränderungen im erkrankten Gelenkbereich und damit auch zur Linderung der Schmerzen. Hauptanwendungen der Radiotherapie mit Orthovoltwellen sind Gelenksreizungen sowie Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen.

zuletzt geändert am: 03.09.2019

Nach Oben