Gefäßdiagnostik mit der MRT (Kernspintomographie, MR-Angiographie)

Die strahlungsfreie MR-Angiographie ist ein Standardverfahren zur Darstellung der Arterien von Hals, Bauch/Becken und Beinen zur Früherkennung von Durchblutungsstörungen bspw. aufgrund von verengten Gefäßen. Es stellt eine schonende, nicht invasive Alternative zur konventionellen Angiographie (mittels Katheter) dar.

Diese dreidimensionale Darstellung der Gefäße und damit ihre Untersuchung von allen Seiten und in vielen Ebenen ist auch für die Halsschlagader (Carotis-Arterie), die Hauptschlagader (Aorta), die Arterien im Gehirn und die Nierenarterien möglich. Diese Blutbahnen sind ebenfalls anfällig für arteriosklerotische Ablagerungen.

Wenn Sie wissen möchten, ob diese Untersuchung für Sie die richtige ist oder falls Sie sich darüber näher informieren möchten, sprechen Sie uns bitte an.


Herzkranzgefäßdiagnostik mir der CT (Computertomographie, CT-Angiographie)

Kranke Herzkranzgefäße sind die Todesursache Nummer Eins in Deutschland - fast 150.000 Patienten sterben jedes Jahr daran. Eine frühzeitige Diagnose könnte diesen Personen das Leben retten.

Aufgrund einer extrem hohen Geschwindigkeit und Detailgenauigkeit können mit dem von uns verwendeten "Dual Source-CT" von Siemens schnellere und vor allem sicherere Diagnosen der Herzkranzgefäße als je zuvor gestellt werden - ganz ohne einen Eingriff.

Um dies zu erreichen, kommen in diesem Computertomographen 2 Hochleistungs-Röntgenröhren der allerneuesten Generation gleichzeitig zum Einsatz. Dadurch wird die sog. zeitliche Auflösung auf 83 ms verringert - so kurz, dass es damit möglich ist, jeden Patienten unabhängig von den individuellen Faktoren wie Größe, Konstitution oder Herzfrequenz mit gleich hoher Qualität zu untersuchen.

Ob diese Untersuchung für Sie geeignet und sinnvoll ist, wird im Vorfeld im Rahmen eines persönlichen, ärztlichen Aufklärungsgespräches abgeklärt. Dazu ist es notwendig, dass Sie die Befunde aller aktuellen bisherigen Untersuchungsergebnisse, bspw. EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie, frühere Herzkatheteruntersuchung und Laborwerte mitbringen.

Da die Herz-CT-Untersuchung (derzeit) keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ist, müssen die Kosten von Ihnen privat übernommen werden. Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall, dass Sie sich im Vorfeld mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und eine evtl. Kostenübernahme beantragen.

Private Krankenversichungsträger übernehmen i. d. R. die Kosten für die Herz-CT-Untersuchung. Auch hier ist eine Kontaktaufnahme und Bestätigung im Vorfeld jedoch zu empfehlen.

zuletzt geändert am: 10.07.2017

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