CT-Angiographie der Koronararterien

Bei der CT-Angiographie werden mit dem Computertomographen Schichtaufnahmen des Herz-Gefäßsystems gemacht. Der Computer kann aus den Bildern, die aus verschiedenen Perspektiven angefertigt werden, eine 3D-Darstellung generieren. Anhand dieser können Gefäßengstellen und -verschlüsse gut erkannt werden.

Gerade hier kommt die extrem hohe Geschwindigkeit und Detailgenauigkeit des von uns verwendeten "Dual Source-CT" von Siemens zum Tragen. So können schnellere und vor allem sicherere Diagnosen der Herzkranzgefäße als je zuvor gestellt werden – ganz ohne einen Eingriff.

Um dies zu erreichen, kommen in diesem Computertomographen zwei Hochleistungs-Röntgenröhren gleichzeitig zum Einsatz. Dadurch wird die sogenannte zeitliche Auflösung auf 83 ms verringert , sodass es damit möglich ist, jeden Patienten unabhängig von den individuellen Faktoren wie Größe, Konstitution oder Herzfrequenz mit gleich hoher Qualität zu untersuchen.

Ob diese Untersuchung für Sie geeignet und sinnvoll ist, wird im Vorfeld im Rahmen eines persönlichen, ärztlichen Aufklärungsgespräches abgeklärt. Dazu ist es notwendig, dass Sie die Befunde aller aktuellen bisherigen Untersuchungsergebnisse, bspw. EKG, Belastungs-EKG, Echokardiographie, frühere Herzkatheteruntersuchung und Laborwerte mitbringen.

Da die Herz-CT-Untersuchung (derzeit) keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ist, müssen die Kosten von Ihnen selbst getragen werden. Private Krankenversichungsträger übernehmen i. d. R. die Kosten für die Herz-CT-Untersuchung. Auf jeden Fall ist es jedoch ratsam, dass Sie sich im Vorfeld mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und die Kostenübernahme abklären.

zuletzt geändert am: 03.09.2019

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